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good old times – what would it be like if …

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good old times – what would it be like if …

Wie gerne wäre ich mit Patti Smith durch die Straßen von New York gezogen oder hätte das Gefühl etwas zum aller ersten Mal zu machen am liebsten jeden Tag. Die vergangene Zeit reizt uns, weckt Erinnerungen in uns, die wir nie selbst erlebt haben. Wir ringen tendenziell immer ein bisschen nach dem, was wir nicht haben können. Lieben und leben wir deshalb etwas, was wir nicht mehr erleben können?
Werden unsere (Enkel)Kinder auch mal sagen, früher war alles viel besser, und damit die jetzige Zeit meinen? Jedoch können wir gerade jetzt im Moment nichts außergewöhnliches bemerken, an was man sich später mal erinnern könnte. Oder doch?
Wir leben in einer fortschrittlichen Welt, welche tolerant zu sein scheint und uns fast keine Grenzen mehr setzt. Haben nicht jedoch nur die Grenzen und die damaligen Traditionen bestimmte Ikonen dazu gebracht etwas Außergewöhnliches zu schaffen und zu kreieren? Oder waren es nur die außergewöhnlichen Menschen dahinter, ganz unabhängig von der bestehenden Zeit und Tradition?
Ich selbst ertappe mich dabei, ständig in alten Zeiten zu schwelgen – in der Vergangenheit zu träumen. Ich frage mich, ob man eine bestimmte Zeit wieder aufleben lassen kann oder ob wir einfach nur kopieren und damit etwas niemals ruhen lassen.
Ob in der Liebe, im Leben oder in der Arbeit, wir haben diese bestimmten brillianten Momente, die uns ewig in Erinnerung bleiben. Dieses Gefühl, welches wir hatten, war unbeschreiblich und fast vollkommen, also ist es wert danach zu streben.
Solche Momente sind Segen und Flug zugleich. Sie lassen uns wissen, was wir im Stande sind zu erreichen, zu fühlen und zu erleben und wie glücklich und schwerelos wir tatsächlich sein können. Jedoch stoppen sie uns auch in gewisser Weise dem jetzigen Moment vollste Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht verpassen wir ja auch genau so einen neuen Moment, dadurch dass wir ihn ständig mit vergangen und anderen Momenten vergleichen. Wir verändern uns jeden Tag durch Einflüsse, Wissenserweiterung und Erlebnisse. Wie können wir dann überhaupt einen Moment aus der Vergangenheit wieder zurückrufen? Als ich das erste Mal nach Berlin kam und die Großstadt mir offen stand, hatte ich noch keine Ahnung wie das alles sein wird bzw. was hier tatsächlich möglich ist. So war ich wissbegierig und ahnungslos und konnte durch neue Erlebnisse schnell beeindruckt werden. Da ich nun einige Zeit hier bin, denke ich gar nicht mehr darüber nach, dass ich ja tatsächlich jeden Tag feiern gehen könnte und 24 Stunden wichtige Kleinigkeiten und Snacks beim Späti ergattern kann. Kleine Details/Begeisterungen werden zur Gewohnheit und selbstverständlich nach einer bestimmten Zeit. Müssen wir deshalb jedes Jahr an andere Orte wandern und neue Arbeitsfelder kennen lernen, um noch überrascht und beeindruckt zu werden? Wenn ich jetzt einen Ratgeber zur Hand nehmen würde, würde da mit Sicherheit drinnen stehen, dass man sich doch viele kleine Ziele setzten sollte, die einen jeden Tag aufs Neue begeistern können. Jedoch liebe und lebe ich den Vorsatz „Think Big“ ! Warum sich selbst einschrenken, wenn man doch noch viel mehr will. Ich glaube eine genaue Antwort oder ein Liste zum Abhaken, als Erklärung für diese Gedanken, kann es gar nicht geben. Dafür gibt es zu viele Menschen mit zu vielen verschiedenen Sichtweisen und Gedanken da draußen. Wenn wir jedoch mit offenen Augen durch´s Leben gehen und auch dafür offen sind uns begeistern und überraschen zu lassen, können wir fast nicht´s verpassen 😉

photographer – Laura Cherry    models – Dustin , Jan , Jerome , Josephine , Duc

paminaweiss
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