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Einige mögen denken, dass absolute Freiheit etwas wundervolles ist. Kann es auch durchaus sein, jedoch könnte es einem auf jeden Fall auch zum Verhängnis werden. Vor allem im kreativen Bereich geht es mir so, dass ich ein paar Richtlinien benötige, um mich dann zu einem Thema/einer Aufgabe komplett frei bewegen zu können. Wer alle Möglichkeiten hat, kann alles machen, findet jedoch vielleicht nicht auf Knopfdruck das Richtige und schwimmt in seinem Möglichkeitenpool so lange hin und her, bis er an seiner eignen Kreativität zweifelt.

Das letzte Semester hatten wir aufgrund unseres Professors diese uneingeschränkte Freiheit, wobei ich mir hierzu selbst ein Thema (eine Studie) als Grundlage suchte, dass mich sehr interessiert und auf dem ich meine Arbeit sozusagen aufbaute. 

Das wichtigste, was ich aus diesem Semester mitgenommen habe ist, dass es unglaublich wichtig ist seine eigene Arbeitsweise zu finden und sich komplett im Klaren darüber zu sein, was und warum man dies macht. Wenn man seinen eigenen Weg zu arbeiten gefunden hat, sollte man sich auf jeden Fall weiterhin überraschen, kritisieren und inspirieren lassen, jedoch nie von seiner eigenen Meinung und Grundeinstellung abbringen lassen. Ein Professor ist noch lang kein Auftraggeber, sondern ein Lehrer, der uns in unseren Prozess leiten und neue Inspiration vermitteln sollte. Deshalb sollte man sich nie wegen anderen Vorstellungen/Sichtweisen einer Person verbiegen, auch nicht, wenn diese sozusagen „am längeren Hebel sitzt“. Wir als Studierende sind in einem ständigen Findungsprozess, dürfen ausprobieren, Fehler machen, komplett davon überzeugt sein, was wir machen, uns aber auch von anderen Wegen begeistern lassen. Steht zu eurer Meinung, euren Projekten und eurer Leidenschaft !

Hiermit stelle ich euch mein letztes Projekt aus SS17 vor: pigeonholding !

paminaweiss
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