Menu

winterwonderland – my ski-trip to Zillertal

lifestyle

winterwonderland – my ski-trip to Zillertal

Winter – eine Jahreszeit, die ich bis jetzt eher versuchte schnell hinter mich zu bringen. Die Kälte, Nässe und fehlende Sonne ist für mich, als Sommerkind, eine echte Herausforderung. Nun, wo sich der Winter dem Ende neigt, muss ich zugeben, dass es der schönste seit laaangem war. 
Warum war genau dieser Winter so anders? Ganz einfach – Berliner-Winter sind schrecklich – grau, nass, leer und trostlos ! Da hilft nur eines – andere Städte, Länder und vor allem schneebedeckte Berge.
Angefangen mit Paris, kurz vor Weihnachten ging´s weiter nach Rom, ein wundervolles Weihnachtsfest und vor allem Silvester mit Familie und Freunden dann wieder in Berlin und zum krönenden Abschluss führte es mich in die Berge in´s Zillertal. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind, da ich locker schon an die fünf Jahre nicht mehr Ski fahren war. Ich hatte die Möglichkeit im Zillertal auf 515m Pistenlandschaft den Winter so richtig auszukosten und nehme euch heute mit, auf einen letzten wundervollen Tag, in´s „winterwonderland“

Unsere Unterkunft, das Hotel Bergkristall, ist ein Familienbetrieb, in dem tatsächlich noch die ganze Familie mit anpackt, was sofort einen authentischen und heimischen Charakter mit sich brachte. 
Wir befanden uns auf 1.400 Metern Höhe – dort aufzuwachen allein, war ein Traum. Aus unserem Bett hatten wir ein unglaubliches Panorama auf die Berge. Früh genug aus den Federn und auf die Piste zu kommen war hier eine große Herausforderung – da half nur die frische, kalte Bergluft. Und tatsächlich waren wir bei dem leckeren Hüttenfrühstück, das nur aus regionalen Produkten bestand, fast immer die Letzten 😉

Gestärkt ging es dann direkt vor dem Hotel zum Skibus, der uns in nur wenigen Minuten zur Piste brachte.
Was uns vor Ort erwartete war überwältigend: Wir nutzten den Zillertaler Superskipass der Zugang für die vier Großraumskigebiete ermöglichte – das bedeutet 515 Pistenkilometern und 179 Liftanlagen. Na dann aufgeht´s 😉

outfit :    jacket – ellesse    boots – hunterboots    sunglasses – komono    trousers – noisymay

Oben auf dem ersten Berg angekommen ging es auch gleich los und wir nutzten jede Piste, die uns unter die Skier kam. Dennoch mussten wir uns, aufgrund der Zeit, etwas beschränken und nutzten hauptsächlich die Mayerhofner Bergbahnen, welche mit einer Gesamtlänge der Abfahrten von 136 km auf keinen Fall zu unterschätzen sind. Hier gibt es, von Aktionfahrer bis genussvoller Carver, für jeden Skifahrer die perfekte Abfahrt. Für den absoluten Adrenalin-Kick sorgt die Piste „Harakiri“, welche mit 78% Gefälle zu dem steilsten Pistenerlebnis Österreichs zählt.

Nach einer anfangs etwas trüben Sicht, die uns jedoch vor keiner Pistenabfahrt zurückhielt, klarte es dann gegen Mittag vollkommen auf und neben jeder Menge Neuschnee, scheinte uns die Sonne direkt in´s Gesicht. Kann es eigentlich schöner sein? Entzückt von den Schnee- und Wetterbedingungen spürten wir es nach vier Stunden langsam in den Beinen und machten ein kleines Päuschen auf der Schneekarrhütte; das tolle Panorama, was wir dort ebenfalls genossen, muss ich ja langsam nicht mehr erwähnen.

ski-look  –  bogner

Nach der kurzen Stärkung fuhren wir weiter bis die Sonne unterging bzw. der letzten Busshuttle zum Hotel zurück fuhr. Erschöpft, aber mehr als glücklich gönnten wir uns im Hotel Bergkristall erstmal einen Saunagang zur Entspannung.

Jedoch war der Tag noch nicht vorbei – auf uns wartete noch ein tolles 5-Gänge-Menu. Dies beinhaltete ein Salatbuffet, eine Suppe, Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise. Hier werden ebenfalls fast nur regionale Produkte verwendet, was man tatsächlich sofort merkt. Alles andere als alltäglich; sowohl im Geschmack als auch in der Zubereitung. Bei unserem ersten Abendessen lernten wir dann auch Siggi, den Herr des Hauses, kennen. Dieser erzählte uns viel über den Ursprung des Hotels, ihre Philosphie und weshalb er in seinem Leben, und somit mit seinem Beruf, so glücklich ist. Durch die Warmherzigkeit, Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Familie, fühlte man sich direkt wohl und heimisch.
Jeden Abend genossen wir nochmals die frische Bergluft von unserem Balkon aus. Nun, wieder in der Stadt angekommen, vermisse ich eines am meisten: Die frische, klare Luft, die Natur und die Stille. Oft schätzt man Dinge erst noch mehr, wenn man sie nicht mehr hat – und gerade geht es mir ganz genauso: Ich habe Fernweh nach den Bergen!

paminaweiss
Share

This is a unique website which will require a more modern browser to work!

Please upgrade today!